Geschichte und Identität

Keramik Aus italien, Die geschichte Geschrieben hat

Nach einer außerordentlichen Saison, in der CEDIT wie noch nie zuvor mit Materialien und Stilen experimentierte, startet Florim nun einen Relaunch der Marke. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen in der Wohnkultur nimmt CEDIT im Panorama des 20. Jahrhunderts eine Sonderstellung ein, die den einzigartigen Kooperationen mit berühmten Namen wie Marco Zanuso, Ettore Sottsass, Enzo Mari, Alessandro Mendini, Sergio Asti, Emilio Scanavino, Mimmo Rotella, Gino Marotta, Achille und Pier Giacomo Castiglioni sowie Gruppo DAM zu verdanken ist.In der Gegenwart wie in naher Zukunft will CEDIT nun erneut - wie einst - mit den interessantesten Vertretern der aktuellen Kreativszene zusammenarbeiten und Keramikkollektionen erschaffen, mit deren Gestaltung italienische Designer beauftragt werden, die sich durch eigenwillige Objekte und Ideen hervorgetan haben und eine unverwechselbare Handschrift besitzen. Die neuen Keramikkollektionen, die ausnahmslos das Zeichen „Made in Italy“ tragen, sind aus dem intensiven Zusammenspiel von traditionellem Handwerk und moderner Technologie entstanden, das eine große poetische Ausdruckskraft entfaltet. Mit raffinierten Visionen von Ort, Zeit, Leben erlangt das Konzept vom architektonischen Raum in den Materialinterpretationen eine neue Bedeutung.SEHEN SIE DAS VIDEO

1947

Die Geschichte des Unternehmens beginnt 1947 mit der Gründung der Gesellschaft CEDIL Ceramica di Lurago d’Erba S.p.A., die glasierte Fliesen für Steinzeugbeläge in Unifarben mit konstantem Kaliber und planen Oberflächen herstellt. Die Produkte zeichnen sich durch eine erstklassige Glasurqualität und eine hohe Beständigkeit gegenüber Haarrissen und Säure aus.

 

1954

Die Erweiterung des Produktprogramms setzt auch neue Potenziale frei. So entsteht im Jahr 1954 eine Reihe von glasierten Keramikelementen, beginnend bei der berühmten Serie SZ1 der Architekten Marco Zanuso und Alberto Scarzella, deren originelle Kurvengeometrie vielfältige Kombinationsmöglichkeiten zulässt. Die Kompositionsfähigkeit der Module und Dekore wird fortan zum festen Bestandteil und zum Alleinstellungsmerkmal der Markenphysiognomie.

 

1955

CEDIL kauft 1955 das Unternehmen Ceramiche Dester S.p.A. auf, mit dem es zur Gesellschaft CEDIS Ceramiche di Sicilia s.n.c. fusioniert. An ihrem Geschäftssitz im Stadtteil Tommaso Natale in Palermo wird ein neues Werk, entworfen von Zanuso, errichtet.

 

1956

Die neue Gruppe - CEDIL-CEDIS - zählt Ende der fünfziger Jahre mehr als 300 Beschäftigte und verfügt über eine Produktionskapazität von 2.200 Quadratmetern Boden- und Wandfliesen pro Tag. Der Gewinn dieser beiden Gesellschaften fließt in die Gründung der CEDIT S.p.A. ein, für deren neues Markenzeichen Albe Steiner verantwortlich zeichnet.

 

1961

CEDIT muss ein Gespür und eine Weitsicht zugestanden werden, die sich im Verlauf der Zeit noch verstärkt haben. Nicht zuletzt auch dank einzigartiger Intuitionen. An erster Stelle sei hierbei der Preis „Piastrella d’Oro“ genannt, der in Partnerschaft mit dem italienischen Fachverband für Industriedesign ADI ins Leben gerufen wird und von 1956 bis 1966 das beste italienische Keramikdesign prämiert.

 

1968 - 1970

Erstmals in der Keramikbranche wagt es ein Hersteller von keramischen Wandfliesen, mit funktionalen und gestalterischen Lösungen, geschaffen von berühmten Namen wie Enzo Mari, Ettore Sottsass, Bob Noorda, Michele Provinciali, Joshitaka Sakuma, Bruno Binosi, Carmen Grusova–Rihova, Confalonieri, Franca Helg & Antonio Piva, Ferruccio Bocca, Sergio Asti und Marco Zanuso, die „Mode des Jahres“ aufzugreifen und auf die Innenarchitektur anzuwenden.Die „Collezione 68“ setzt einen Meilenstein in der Keramikgeschichte. Die Neuheit besteht in den mannigfaltigen Gestaltungsmöglichkeiten für die Wandfläche.

 

1970 - 1973

Die wegweisenden Leistungen von CEDIT setzen sich 1970 mit einer weiteren Schlüsselepisode fort. Im Mailänder Ausstellungszentrum des Unternehmens in der Via Verri Nummer 4 findet die Ausstellung „16 giochi a parete“ („16 Wandspiele“) statt. Sie erkundet neue Möglichkeiten der Wahrnehmung von Keramikflächen und beschäftigt sich mit dem Thema Wand als „Schachbrett“, das in vielfältigen Kombinationen zusammengesetzt ist. Die eklektische Ausstellung präsentiert die Versionen einer ausgewählten Gruppe von Designern, Grafikern und Malern wie Sergio Asti, Bruno Binosi, Severina Corbetta und Maria Grazia Caccini, Jean-Pierre Garrault, Salvatore Gregorietti, Gino Marotta, Franco Mirenzi, Pietro Monti und Giulio Buonpane, Bob Noorda, Ornella Noorda, Pietro Salmoiraghi und Antonio Locatelli.

 

1973

Die Marke setzt die interdisziplinäre Zusammenarbeit die ganzen siebziger Jahre hindurch fort. So grenzt sie sich technisch wie ästhetisch von ihren Wettbewerbern ab und entstehen neue Kompositionskonzepte für die keramische Dekoration. In diesem Zeitraum werden diverse Gestaltungsmöglichkeiten erkundet, deren Einzigartigkeit der Mitwirkung von Mario Bellini, Giancarlo Iliprandi, Franco Grignani, Bruno Munari, Achille und Pier Giacomo Castiglioni, Gruppo DAM und, mit der „Serie pittori“ („Malerserie“) von 1973, der Künstler Emilio Scanavino, Edival Ramosa, Mimmo Rotella, Mario De Luigi, Ross Littell, Guy Harloff, Marcello Pirro, Gino Marotta und Ken Scott zu verdanken ist.

 

2016 - oggi


Dieser Tradition eingedenk wendet sich Florim heute an neue Autoren. Sie sollen den Relaunch des Unternehmens mit Kollektionen untermauern, die das Erkunden neuer Formensprachen möglichst noch offenkundiger zutage treten lassen. CEDIT stellt erneut das eigene handwerkliche Know-how zur Verfügung. Mit großformatigen keramischen Platten soll ein Produkt kreiert werden, das die Idee vom architektonischen Raum, den Sinn von Ort, Zeit und Leben grundsätzlich erneuert.

 

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